Verein

Regensburg Phoenix 1997 - heute

History

1997
Die Auferstehung

Im November fand die erste Versammlung zur Neugründung eines American Footballvereins in Regensburg statt. Als Abteilung des ESV 1927 (Hauptverein) sollte der Name Regensburg Phoenix sein – auferstanden aus der Asche der Regensburg Royals. Gründungsmitgliede der ersten Stunde: Thomas A. Nichols (Management), Mike Knapp (Headcoach) und Georg Hilger (Präsident).

1998
Die erste Saison

Das erste Jahr des Spielbetriebs wurde in der Landesliga unter Headcoach Mike Knapp geführt. Zur Überraschung aller Beteiligten belegten die Phoenix gleich den ersten Platz und stiegen somit ungeschlagen in ihrer ersten Saison in die Bayernliga auf.

1999
Anschluss und Neu-Verpflichtungen

In der zweiten Saison konnte Mike Knapp wieder als Coach gewonnen werden, ebenso wie Bernhard Spitzner als Defense Coach. Das zweite Jahr konnte dadurch genauso erfolgreich beendet werden wie die erste Saison, und durch den hervorragenden ersten Platz in der Bayernliga stieg das Team gleich in die Regionalliga auf.

2000
Kampf um die Spitze

Es war ein harter Kampf um die Regionalligaspitze. Durch herausragende Spieler wie Derrick Wilson QB, Jörn Winkler WR, Mike Wittmann OL, Jürgen Höcherl DL/LB und viele mehr, konnte letztendlich ein guter Platz hinter den Simbach Wildcats und den Fürsty Razorbacks erzielt werden.

In diesem Jahr nahmen auch die Cheerleader der Phoenix zum ersten Mal an den Bayrischen Meisterschaften teil und platzierten sich in zwei Kategorien weit vorn.

2001
Phoenix im Straucheln

Nach harten Verhandlungen konnte Derrick Wilson wieder verpflichtet werden. Ebenso wurde Unterstützung aus den Staaten geholt, Jason Cox (DL/LB) und Londel Coles (WR/QB). Der Saisonstart jedoch wurde von den Phoenix verschlafen und so konnte bis zur Saisonmitte noch keinen Sieg verbuchen werden. Zu Saisonende rappelte sich die Mannschaft auf und konnte gegen Deggendorf und Königsbrunn siegen. In der Endabrechnung konnte somit der 4. Tabellenplatz gesichert werden.

2002
Phoenix verlieren den Anschluss

Wieder einmal wurde auch 2002 der Saisonstart etwas verschlafen, das Team konnte nicht zusammenfinden. Dies lag mit Sicherheit auch an der fehlenden Trainingsmöglichkeit über den Winter. Das richtige Training für die Saison konnte erst wieder Ende März aufgenommen werden, somit war die Vorbereitungszeit zu kurz vor dem Saisonstart. Zudem musste man viele neue Leistungsträger im Team integrieren. Neu hinzu kamen z.B. Edmond Bell (RB), Kevin Grant (QB) und Rico Freeman (WR), alle aus der Kaserne Hohenfels (US Army) stammend. Zur Saisonmitte hin fand das Team endlich in ihr Spiel und man freute sich, dass auch Derrick Wilson wieder mal vorbeischaute. Mit hervorragenden Spielern fanden die Phoenix endlich zusammen und somit auch zu guten Spielergebnissen. Zum Ende der Saison wurde es nochmal richtig spannend, denn nun wollte man auch den evtl. bevorstehenden Abstieg abwenden. Letztendlich schlossen die Phoenix die Saison mit dem 5. Tabellenplatz ab.

2003
Ein Lichtblick

Diese Saison war eine der spannendsten welche die Phoenix je erlebt hatten. Der Saisonbeginn begann vielversprechend, man siegte in den ersten Spielen, musste sich aber gegen den Absteiger der 1. Bundesliga (Munich Cowboys) hoch geschlagen geben. Auch im Lokalderby gegen die Straubing Spiders war man unterlegen. Zur Saisonmitte bangte man dann schon um den Abstieg aus der Regionalliga, aber das Team fand noch einmal zueinander: Die Phoenix besiegten die Bayreuth Dragons in einem sehr Spannenden Spiel am Weinweg (somit stand Bayreuth als Absteiger fest) und auch das letzte Auswärtsspiel bei den Burghausen Crusaders konnte man für sich entscheiden. Letztendlich wurde wieder einmal der 5. Tabellenplatz erreicht.

Das Jugendteam der Phoenix blickt auf eine etwas erfolgreichere Saison zurück. Leider hatte man es mit nur zwei Gegnern zu tun, zum einen den Straubing Spiders, zum anderen mit den Königsbrunn Ants. Man gewann souverän zweifach gegen die Spiders, einmal gegen die Ants und so kam am Saisonende der 2. Tabellenplatz zustande. Besonders Stolz sind wir auf unseren Jugendspieler Kenneth Telfair, der es bis in die Bayernauswahl geschafft hat.

2004
Das siebte Jahr

Im Januar 2004 fand die Jahreshauptversammlung der Phoenix statt und es wurde die komplette Vorstandschaft der Jahre 2002/2003 wieder bestätigt. Mit der Saison 2004 befanden sich die Phoenix im siebten Jahr ihres Bestehens und wie so oft war es auch für die Phoenix das verflixte siebte Jahr. Vieles lief im Spielablauf nicht so wie erhofft, man musste sich einigen Gegnern geschlagen geben und somit wurden die Phoenix mit dem Abstieg in die Bayernliga bestraft. In der Jugendarbeit lief es besser, die Jugend konnte sich in der Jugendliga den 3. Tabellenplatz sichern.Im Bereich Cheerleading nahm erstmals mit den Phoenix X-Plosion auch ein Cheerleading-Jugend-Team an der Bayerischen Meisterschaft teil und konnte sofort eine hervorragende Platzierung erreichen.

2005
Phoenix kehren zurück

Eine hochmotivierte Regensburger Mannschaft dominierte das Bayernligageschehen 2005. Mit nur einer Niederlage stiegen die Männer der Regensburg Phoenix problemlos unter der Führung von Headcoach Thomas A. Nichols wieder in die Regionalliga auf. Ein gut eingespieltes Team mit vielen hervorragenden Neuzugängen bewies sein Können, auch unter der spielerischen Leistung von Derrick Wilson, den man als Quarterback wieder gewinnen konnte. Auch der aus Amerika eingetroffene Jason Cox (bereits 2001 bei den Phoenix) unterstützte und motivierte seine Teamkameraden vor allem im Defensivbereich.

2006
Back home

Schnell fanden die Phoenix sich in der neuen Saison in der Regionalliga zurecht. Mit einem zusätzlichen Quarterback (Paco Garcia) und Derrick Wilson gelangen einige Erfolge. Die harte Arbeit unter Headcoach Nichols, einem neuen Linetrainer (Andreas Haller, der bereits für die Regensburg Royals als Center spielte) und der langjährigen Erfahrung des Trainers Tyrone Small gelang es fast ungeschlagen die halbe Saison zu dominieren. So arbeiteten sich die Phoenix zur Tabellenspitze hoch. Letztendlich reichte es nach einigen Niederlagen dann noch zu einem guten 3. Platz.

2007
Neuzugänge

Headcoach Nichols, Defense Coach Tyrone Small und Linecoach Andreas Haller leiteten die Phoenix in dieser Saison. Viele neue und unerfahrene Spieler kamen ins Team, konnten sich aber hervorragend integrieren.

Die Offense wurde von Arron Nichols (QB) ins Spiel gebracht. Neuzugang Tobias Neumann (WR) überraschte alle und spielte eine beachtliche Saison. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die man am Ende mit einem zufriedenstellenden 4. Tabellenplatz abschließen konnte. Zum Saisonende verlies Defense Coach Tyron Small das Team, da er aus beruflichen Gründen wieder zurück in seine Heimat USA musste.

2008
Aufstieg der Newcomer

Quarterback Arron Nichols spielte sich immer besser auf seine Topreceiver Tobias Neumann, Stefan Schmidbauer und Thomas Mittermeier ein. Headcoach Thomas Nichols musste in dieser Saison Offense und Defense leiten, da an seiner Seite nur Linecoach Andreas Haller mithalf. Die Saison startete tadellos. Leider konnte QB Arron Nichols aus beruflichen Gründen an zwei Spielen nicht teilnehmen, weshalb die Phoenix zwei schwer Niederlagen einstecken mussten. Zum Ende der Saison konnten sich die Phoenix aber wieder den 4. Tabellenplatz sichern.

2009
Phoenix haben einen Lauf

2009 war die beste Saison seit Bestehen der Regensburg Phoenix. Mike Knapp kam zurück als Defense Coach, womit sich Headcoach Nichols ganz auf die Offense konzentrieren konnte.

Die neuen Spieler wie Victor Wells (QB) aus Virginia und viele der Rookies profitierten von den erfahrenen Spieler wie Rolf Krüger und Daniel Sachse in der Offensive Line, so wie von „alten Phoenix Hasen“ Toby Samuel (LB) und Thomas Mittermeier (WR), und nicht zu vergessen Tobias Neumann (WR) und Joscha Neubert (LB). Insgesamt verhalf die Mischung zwischen erfahrenen und neuen talentierten Spielern der Mannschaft zu einem sehr knappen 3. Platz in der Regionalliga Süd.

2011
Eine enttäuschende Saison

Das Alte Jahr endet und nach einer Saison mit herben Rückschlägen versucht sich das Team unter der Leitung von Headcoach Thomas Nichols mit allen Kräften neu zu formieren. Personalmangel und Verletzungen prägten die Saison 2011, aber glücklicherweise kann durch den Ausstieg der Aschaffenburg Stallions auch die kommende Saison in der Regionalliga Süd bestritten werden. Das Team konzentriert sich nun wieder mehr darauf neue Spieler zu finden und alte Spieler zu motivieren um in der kommenden Saison wieder zu alten Kräften zurück-zufinden. Auch die aktiven Spieler der Saison 2011, sind durch das enttäuschende Jahr wachgerüttelt worden und wollen ihre Leistung verbessern um die Phoenix und den Verein besser zu repräsentieren. Dies geschieht durch das nun anlaufende Hallentraining und durch ein freiwilliges Training, zu welchem sich die Spieler noch zusätzlich in ihrer Freizeit treffen. Hauptsächlich gilt es also, die vergangenen Saison aus den Köpfen der Spieler zu bekommen und sich auf neue Ziele und Herausforderungen zu konzentrieren. 

Positive Berichte aus American Football Jugend aus Regensburg: Dieser kann man zur Meisterschaft gratulieren, die sie unter der Spielgemeinschaft „Oberpfalz Spartans“ mit der American Football Abteilung des SV Pölling e.V. und den Grafenwöhr Griffins erreicht haben. Hervorheben möchten wir noch, dass zwei unserer Regensburger Jugendspieler, Vincent Göler (LB) und Oliver Glozik (DB) in die Bayernauswahl gerufen worden sind.

2014
Phoenix in der Bayernliga

Nach einer durchwachsenen Saison können die Phoenix die Klasse halten und schließen mit dem vorletzten Tabellenplatz ab.

2015
Ein neuer Anführer

Nachdem man die vergangenen Jahre immer wieder mit Import Quaterbacks in die Saison gegangen ist, konnte man 2015 seit langen mal wieder auf einen Spielführer aus den eigenen Reihen zurückgreifen. Das Team um Jungquaterback Marius Hernandez hatte sich im Vergleich zur vergangenen Saison nicht groß verändert, es wuchs zusammen und entwickelte einen  großen Teamgeist. Endlich konnten die Regensburg Phoenix dies auch mit Leistung unter Beweis stellen und man startet direkt mit einem hoch verdienten Sieg gegen Passau in die Saison. Doch noch war das Vertrauen in die eigenen Stärke nicht ganz gefestigt und so verlor man das zweite Saisonspiel gegen Königsbrunn.  Von nun an gaben die Phoenix jedoch keines der folgenden Spiele der Saison 2015 mehr ab und sicherten sich verdient am Ende die Meisterschaft in der Bayerliga Süd. Herausragend war der Sieg im Rückspiel vor heimischer Kulisse gegen den vermeintlich stärksten Gegner Königsbrunn. Mit Selbstvertrauen und den eigenen Fans im Rücken startet man schließlich in die Playoff um den Aufstieg in die Regionalliga. Eine starke erste Hälfte reichte allerdings gegen die Franken Timberwolves nicht und so schied man bereits im Halbfinale aus.

2016
Bayernliga Nord

Nach der gesicherten Meisterschaft in der Bayernliga Süd sollen die Phoenix im Jahr 2016 in der Bayernliga Nord starten. Nicht nur neue Stadien und neue Gegner, sondern auch der ein oder andere Abgang eines Spielers sorgte für große Spannung vor der Saison.  Dennoch war das Ziel fest vorgeschrieben: Der Aufstieg in die Regionalliga. Früh zeigte man, dass der Gewinn der Meisterschaft nur über Regensburg führen würde. Die ersten sechs Spiele gewann man  und verschaffte sich so die Favoritenrolle in der Liga. Mit dem Sieg in letzter Minute gegen Erlangen oder die Machtdemonstration gegen Mitkonkurrent Würzburg sorgten  die Phoenix zudem für höchste Unterhaltung. Jedoch führten Nachlässigkeiten im eigenen Spiel zu zwei Niederlagen in Folge und so auch zu einer nicht mehr geglaubten Spannung im Titelrennen. Mit dem Showdown in der Heimat gegen Würzburg konnte man sich aber durch einen erneuten Sieg schließlich fangen und Meisterschaft der Bayernliga Nord sichern. Regensburg Phoenix war somit die erste Mannschaft der es gelungen war, sowohl die Meisterschaft der Südliga für sich zu entscheiden als auch die der Nordliga. 

In den Playoffs lief es dieses Jahr zunächst besser und man zog mit einem souveränen Sieg ins Finale ein. Dort sollte man auf die bereits bekannte Mannschaft aus Würzburg treffen. Mit viel Selbstvertrauen jedoch mit geschwächtem Kader begann man stark und führte bereits 14:0, ehe sich das Blatt zu wenden begann und Würzburg die stark verletzungsgeschwächte Mannschaft der Phoenix im Finale letztendlich besiegte. Groß war die Enttäuschung, der Wille jedoch ungebrochen. 

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